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Sonntag, 13. März 2011

Sonntags: grün! Kaufen für die Müllhalde

Heute mal ein Dokumentarfilm über: Geplante Obsoleszenz. Nie gehört? Jup. So gings mir auch. Aber jeder hat es schon mehrfach erlebt. Da bin ich mir ziemlich sicher. Gemeint ist die bewusst verkürzte Lebensdauer oder das geplante Abnutzungsdatum von Produkten. Wie auch immer man es nennen möchte, schaut doch selbst:


Sonntag, 16. Januar 2011

Sonntags: grün! Weniger Printwerbung - mehr Bäume



Ungefähr zweimal die Woche, wenn die komischen Wochenzeitungen und Werbungen ins Haus flattern rege ich mich über die unnützen Papierberge auf die man sich mit in die Wohnung schleppt. Vor allem weil es sowieso keiner von uns liest und alles meistens direkt ins Altpapier wandert.

Den Menschen von Mach's grün! geht es mindestens genauso. Sie haben ein wenig rumgerechnet und raus kamen die Ökologischen Folgen dieser Briefkastenfüller in einigen Zahlen. Zum Beispiel:
Rund 33kg solch meist unerwünschten Papieres erhält jeder im Jahr. Dafür müssen 2,7 Millionen Bäume gefällt werden.
Der Vorschlag von Mach's grün dagegen:


Einfach auf ihrer Website diese kostenlosen Aufkleber für den Briefkasten bestellen. Dann bleibt im Idealfall der Briefkasten verschont. Ziel ist die Rettung von 1 Million Bäumen. 
Nur wie kommt man jetzt an die Werbung die man ganz gerne bekommt? Als Ersatz bietet kaufDA. Dort findet man die Angebote deiner Stadt, die man auch wirklich möchte. Und das Ressourcenschonend: Online. 

Und klar kostet das Betreiben von Internetseiten, Blogs, Laptops und ähnlichem auch Energie. Aber daran wurde auch gedacht: Blogschreiber zum Beispiel können bei „Mein Blog ist CO2 neutral“ mitmachen. Einfach einen kurzen Post über die Aktion schreiben und schon wird ein Baum für dich gepflanzt. Das Bloggergewissen ist damit für die nächsten paar Jahre beruhigt. Zumindest was das CO2 angeht...

Und wem das nicht genug ist, der kann noch bei I Plant A Tree vorbeikucken. Dort kann man entweder selbst gepflanzte Bäume eintragen, oder Bäume gegen ein kleines Entgeld pflanzen lassen. Die Idee: Was passiert mit dem Klima, wenn jeder Mensch der Welt (mindestens) einen Baum pflanzen würde!?





Sonntag, 8. August 2010

Sonntags: grün! real fashion victims

Ich kaufe ja eigentlich relativ selten Klamotten ein. Wenn ich dann aber mal unterwegs bin und was finde, muss das dann aber auch möglichst günstig sein. Das Studentenbudget ist da gnadenlos. 
Klar weiß ich, dass es viele Gründe gibt ein anderes Kaufverhalten an den Tag zu legen, aber wer macht sich schon die Mühe nachzuforschen, ob Herstellung ökologisch ok ist oder ob fair gehandelt wurde. Die meisten wahrscheinlich nicht. 

Vor ein paar Tagen bin ich auf eine Website der CleanClothesCampaign gestoßen, die eine Kampagne ins Leben gerufen haben um Textilunternehmen mal ein wenig zu nahe zu treten und ihre Herstellungsmethoden publik zu machen. zehnrappen.ch ist die Website dazu. Hier werden in den nächsten zehn Wochen jede Woche andere Labels vorgestellt, die sich nicht dazu verpflichten einen Existenzlohn zu bezahlen. Ich bin etwas entsetzt, das sich mir wohlbekannte Namen, die ich seit meiner Kindheit kenne und mit denen eigentlich nur positives damit verbinde, darunter befinden. 



Was wir tun können? Bewusster einkaufen. Die Augen und Ohren offen halten. Und ab auf die Seite gehen, sich das Lieblingslabel aussuchen und prostestieren.

edit:
Eva hat diesen auch sehr passenden Link noch beigesteuert. Und es gibt auch noch eine Fortsetzung. Und ich hab ein schlechtes Gewissen, weil ich letzte Woche ohne drüber nachzudenken diese Socken gekauft hab.
Ach ja die deutsche Seite der CCC ist die Kampagne für saubere Kleidung.
Kann man sich eigentlich irgendwo informieren, was man "unbendenklich" kaufen kann? Das ist ja fürchterlich. Bald muss ich mir ja n Schaf auf den Balkon stellen und mir alle Klamotten selber machen, oder?

Sonntag, 1. August 2010

Sonntags: grün! fast food Möglichkeiten


Des öfteren sind wir ja zwischen Hannover und der Südoldenburger Ecke unterwegs und vor ein paar Tagen haben wir an einem McDonalds halt gemacht, weil sich ein Kaffeebedürfnis breit machte. Wie sich dabei rausgestellt hat, haben wir ein nicht ganz normales Restaurant erwischt, sondern das erste EE-Tec (Energieeffizienz-Restaurant) wo gibt.
Da hab ich nicht schlecht gestaunt.

Das erste was auffällt, sind das Windrad und die Photovoltaik. Und drinnen geht’s erst recht los! Regenwasserklospülung, LEDs statt normaler Birnen, Kühlung mit Adiabatik (Verdunstungskühlung), Wärmerückgewinnung, Erdwärme und da hab ich bestimmt noch einiges vergessen...

Das ganze findet man an der A27 Ausfahrt Achim Ost (südlich von Bremen) und ist wohl wenn ich das richtig verstanden habe so eine Art Testlauf, um rauszufinden was wieviel bringt und damit dann auch an anderen Standorten eingesetzt werden kann.

Sehr schöne Sache wie ich finde, hoffentlich werden sich viele da Sachen bewähren...  

Und nein, auch wenns sich so anhören könnte, ich bekomm kein Geld oder ähnliches für diesen kurzen Post..


Sonntag, 25. Juli 2010

Sonntags: grün! Die Plastik-Veredelung



Dass Stoff und damit auch Klamotten mittlerweile auch aus alten Flaschen hergestellt werden wusste ich ja schon.  Ich finde es auch nicht schlecht, denn Polyester ist schließlich wie sonstiges Plastik auch aus Öl hergestellt, und das ist wie wir ja alle wissen knapp und damit wertvoll. Landet nicht auf dem Müllberg, ist sogar nützlich, also: Olé olé super Sache!  

Produkte, die sich „reycling“ oder ähnliches auf die Fahne schreiben, sind zur Zeit ja sehr populär. Das Problem dabei ist scheinbar, die Nachfrage dafür kann so hoch sein, dass zu wenig „Abfall“ vorhanden ist um diese zu stillen (was ja schon allein ziemlich unglaublich ist)...

Also was machen einige findige Firmen in China? Genau: Sie produzieren zuerst PET-Flaschen, nur um diese direkt „wiederzuverwerten“ zu Stoffen wie rPET oder Fleece und das Schild „ich war mal eine Flasche“ stimmt.

Da wird mir mal spontan schlecht! "Green-washing" at its best oder was!!? 

In den USA gibt es wohl Zertifikate, die einem ein wenig den Weg weisen können. Sofern sie nicht gefälscht oder verwirrend sind...
Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht. Und falls man das und andere genauer nachlesen möchten, kann man das zum Beispiel hier oder hier tun.

Ich bin dem ganzen ansonsten wie oben schon erwähnt eigentlich positiv eingestellt. Dass das ganze nach China geschippert werden muss und wie dort die Arbeits- und Umweltbedingungen sind, steht allerdings wieder auf nem anderen Blatt.  

Wer wissen möchte, wie so eine Plastikgarn und -stoff Herstellung so vonstatten geht, Videos a la Sendung mit der Maus sind hier einige zu finden.


Liebe Grüße
Uli

Ich hoffe ich habe nichts aus den Artikeln falsch verstanden oder wiedergegeben, ansonsten lasse ich mich natürlich gerne belehren. ;)